Der Staubsauger „Kobold“ ist längst Kult und die Küchenmaschine „Thermomix“ ein Statussymbol der modernen Küche: Das Unternehmen Vorwerk steht für hochwertige Produkte – und für Direktvertrieb. Mehr als 622.000 Beschäftigte und Berater in über 70 Ländern sind für das Unternehmen mit Stammsitz in Wuppertal tätig. Das Familienunternehmen mit 130jähriger Tradition setzt jedoch ebenso auf innovative Technik wie auf mehrkanalige Verkaufsstrategien. So wurde nicht nur das „Kobold“-Sortiment um hochmoderne Saugroboter ergänzt. Auch der bewährte Verkauf durch persönliche Kundenberater wird seit 2011 mit dem Aufbau einer Multikanalstrategie unterstützt. In den Vorwerk-Shops kommt die Kassensoftware Futura4POS zum Einsatz.

Getrennte Vertriebslinien    

„Wir waren auf der Suche nach einer Kassensoftware, die unsere Prozesse im Rahmen unserer Multikanalstrategie unterstützt“, sagt Sascha Stenzel, Vertriebsleiter Shops. „Das Raumpflegesystem und die Küchenmaschine werden bei uns als getrennte Vertriebslinien geführt und im SAP-System jeweils als eigene Vertriebsorganisationen in SAP verwaltet.“ Für den Kunden sollte die Trennung der Produktlinien an der Kasse nicht spürbar werden. Die Anforderung „Ein Bon für den Kunden, zwei Buchungen im System“ setzt die Kassenlösung Futura4POS komplett um. Der Kunde erhält nur einen einzigen Kassenbon - auch wenn er beim Kauf eines Thermomix-Artikels gleichzeitig Verbrauchsmaterial für seinen Staubsauger erwirbt. Futura4POS verteilt die Belegbuchungen auf die verschiedenen SAP Vertriebsorganisationen. Für die Kommunikation mit dem SAP-System wurde eine Middleware (Mule) zwischengeschaltet. Holger Ehser, Leiter IT: „Die Anbindung der Kasse über den Mule konnte dank der modularen Architektur der Software und des Schnittstellen-Knowhows von Futura flexibel umgesetzt werden“.

Millionen Kundendaten

Durch seinen erfolgreichen Direktvertrieb hat Vorwerk über Jahrzehnte nicht nur einen besonderen Zugang zum Kunden, sondern auch einen enormen Kundenstamm gewonnen. Mehrere Millionen Adressdaten gilt es in der Kassensoftware zu verwalten. Auch hier brachte die Kassenlösung Futura4POS, die sowohl für den Single Shop als auch für mehrere hundert Filialen einsetzbar ist, die konzeptionellen Voraussetzungen mit. „Die Kassenlösung von Futura hat uns mit ihrer großen Datenverwaltungskapazität überzeugt“, sagt Holger Ehser. „Wichtig im Sinne unseres neuen Konzeptes ist außerdem, dass die Kundenberater weiterhin ihren Kunden zugeordnet sind und die Kunden gleichzeitig alle Verkaufskanäle nutzen können“.
Ganz im Sinne des Multikanal-Gedankens können Vorwerk-Kunden im Shop Produkte bestellen und nach Hause senden lassen. Die Versandaufträge werden direkt an der Kasse erfasst und auf Basis der Daten abgewickelt.

Produktwerbung am POS

Bei der Einführung der Shops hat sich die gut strukturierte Bedienoberfläche der Futura-Kasse als hilfreich erwiesen. „Unsere Mitarbeiter in den Shops waren schnell in der Lage, die Kassenfunktionen zu nutzen“ sagt Sascha Stenzel. Auch die Möglichkeit der Futura4POS, auf der gegenüberliegenden Seite des Kassenmonitors ein Kundendisplay zu nutzen, kommt bei Vorwerk zum Einsatz. Mittels Slideshow bekommt der Kunde die Bestätigung, dass er gerade ein hochleistungsfähiges Produkt erwirbt.

„Futura bot für ein Direktvertriebsunternehmen wie Vorwerk mit einer ausgeprägten Multikanalstrategie die Möglichkeit, die angebotene Standard-Kassensoftware den speziellen Bedürfnissen, wie z.B. Verkauf mit Kundenbezug flexibel anzupassen“, sagt Holger Ehser.